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Burn-out Prävention: Wenn Stress krank macht.

In diesem Artikel beschreibt die Diplom-Psychologin Hedda Janssen Ausstiegsmöglichkeiten aus unserem inneren und äußeren Stress-Erleben.



Dieser Blogartikel ist die Fortsetzung des ersten Teils und beschreibt Auszüge meines gleichnamigen Live-Vortrags. Bitte blicken Sie gelegentlich in unseren Terminkalender und nutzen Sie die Gelegenheit, um in rund eineinhalb Stunden tiefere Hintergründe zu den Themen Burn-out, Stressprävention und Entspannung persönlich zu erfahren.


In diesem Artikel möchte ich Ihnen gerne einige Lösungsansätze und Ausstiegsmöglichkeiten aufzeigen und vor allem Hoffnung machen, dass die Belastungsstörung durch Stress, Burn-out oder auch Depressionen verbessert werden kann.


Welche Möglichkeiten haben Sie?


In vielen Fällen hilft es zunächst, die persönliche Organisation und Zeitplanung unter die Lupe zu nehmen. Der einfache Schlüssel “weniger ist mehr” ist zu beherzigen. Das klingt einfach, ist jedoch nicht immer leicht durchzusetzen. Dazu braucht es manchmal ein “Nein” in zwischenmenschlichen Beziehungen oder am Arbeitsplatz. Dieses “Nein” fällt Ihnen zusehends leichter, wenn Sie erkennen, es ist ein deutliches “Ja” zu sich selbst. In jedem Fall hilft hier eine friedvolle Kommunikationstechnik. Auch das Delegieren von Aufgaben oder der Verzicht auf einen Termin oder eine Besprechung schafft Raum. Prüfen Sie, wenn Sie Ihre Tage planen, was wirklich wichtig ist oder auch zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden kann. Jede Entscheidung zu Ihren Gunsten verschafft Ihnen mehr Luft und Raum.


Ein sehr wesentlicher Faktor, um Stress besser zu bewältigen, ist Ihre innere Haltung dazu.

Um destruktiven Gedankengängen auf die Spur zu kommen, ist es vonnöten, sich selbst besser kennenzulernen. Selbstbeobachtung, Ruhe und Achtsamkeitsübungen sind die entsprechenden Methoden, die ich meinen Klienten vermittle. Man könnte diesen Prozess als eine Reise ins “Ich” beschreiben, an dessen Ende Sie herausfinden, wie Sie selbst “ticken”. Oft wird dadurch der Blick auf seine Mitmenschen auch klarer. Es kann sich eine neue Positionierung einstellen, die sich sogar in einer besseren körperlichen Haltung ausdrücken kann.


Praxisbericht von Karin (58)

Ein wundervolles Werkzeug zur Stressbewältigung und Prävention ist das Samara Yoga.

Dazu möchte ich Ihnen die Geschichte einer Klientin erzählen, die mir die Zustimmung gab, dies mit Ihnen zu teilen. Karin kommt aus Bayern und ist Ende fünfzig. Sie litt sehr: Einschlafstörungen, starke Schmerzen im Rücken, Tinnitus, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen erschwerten Ihr den Alltag. Auslöser dafür war die völlige Überarbeitung. An Ihrem Arbeitsplatz wurden Stellen gestrichen und die bestehende Arbeit auf die vorhandenen Rücken verteilt. Ein kaum machbares Pensum täglich. Ein Krankheitsfall in der Familie brachte zusätzliche Herausforderungen und Belastungen. Es entstand schleichend ein viel zu hoher Leistungsanspruch an sich selbst.

In der Coronazeit hat Karin in ihrem suboptimal ergonomisch eingerichteten Homeoffice noch mehr gearbeitet. Schuldgefühle, „nicht genug zu machen“, stellten sich bei Ihr ein. Die Folgen: Schmerzen im Ischias, sozialer Rückzug, kein Kontakt zu Arbeitskollegen, kaum lohnende Pausengestaltung, die Motivation zum Ausgleichssport war nicht mehr da.


Was hat geholfen, um da herauszukommen?

Karin lernt bei uns Samara Yoga als neue Ressource kennen. Die langsamen Bewegungen erlebt sie als heilsam. Sie genießt es, dass nicht korrigiert wird und alle so sein dürfen, wie es gerade geht. Die meditativen Bewegungen laden besonders dazu ein, in der aufrechten Haltung ganz bei sich zu sein und die Dinge einmal langsam zu erleben. Auch die schöne Musik im Samara Yoga hat eine förderliche Wirkung auf das Wohlbefinden.

Die Koordination mit rechts-links oder Gleichgewichtsübungen mit dem Körper werden zum Indikator: Bin ich innerlich in Balance? Sanfte Dehnung der Muskulatur und Mobilisierung der Gelenke unterstützen das körperliche Wohlbefinden insgesamt. Karin empfindet die Atmosphäre immer menschlich und ausgesprochen wohlwollend. Balsam für Ihre Seele.

Am Ende einer Session ist der “Kreis des Respekts” so wichtig: Jeder kann kurz reflektieren - wie geht es mir nach der Stunde? Man nimmt mit sich selbst Kontakt auf und fragt sich: Was ist wichtig? Wie geht es mir jetzt? Karin hat das Samara Yoga geholfen, den Stress hinter sich zu lassen und sie hat, trotz aller äußeren Umstände, neuen Lebensmut und Freude in ihr Leben integriert.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen, schnuppern Sie doch einfach in einer der nächsten Stunden bei uns im Institut vorbei. Weiteres hier: https://www.lahore-institut.de/yoga-offenburg


Weitere wertvolle Tips

Stresssymptome und Burn-out sind ein komplexes und sehr individuell zu betrachtendes Themenfeld. Neben unseren Gruppenangeboten biete ich Betroffenen eine individuelle Beratung oder ein Coaching an. Über viele Jahre gewann ich viel Erfahrung und bin zu einer Expertin in der Stressbewältigung geworden. Mein “Werkzeugkasten” ist zwischenzeitlich sehr umfangreich geworden. Ein sehr achtsamer und behutsamer Umgang mit den KlientInnen ist die Basis all meines Tuns und es würde mich aus ganzem Herzen freuen, wenn Sie sich vertrauensvoll mit Ihren Sorgen und Nöten an uns wenden.


Rufen Sie einfach an oder schreiben Sie mir eine E-Mail und wir vereinbaren ein erstes Gespräch.

Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden liegen mir und allen Mitarbeitern im Lahore Institut am Herzen.


Kontakt: https://www.lahore-institut.de/kontakt